Ostergedicht

Kaum ist der letzte Schnee nun endlich weg,
kommt nach dem Winter der Frühling ums Eck.

Nach einem kalten, grausigen Winter,
freuen sich Mama, Papa und die Kinder.

Und läuten erst die Osterglocken,
macht sich ein kleiner Gefährte auf die Socken.

Jedes Jahr im April kommt er vorbei,
versteckt hier und da ein buntes Ei,
auch Süßigkeiten liegen versteckt im Gras,
am Werk da war der Osterhas.

Der Has versteckt sich vor Jedem der ihm begegnet,
ob nun die Sonne scheint oder es regnet,
er hoppelt munter über Stock und Stein,
um am Ostersonntag hier bei uns zu sein.

Ostersonntag in der Frühe,
gelohnt hat sich seine große Mühe.

Denn eingeleitet wird das große Osterfeiern,
stets mit der Suchen nach den Eiern,
Die ganze Familie hilft mit beim Suchen der Nester,
Mama, Papa, Sohnemann und Schwester.

Die Kinderaugen leuchten, wenn sie etwas entdecken,
ein bunt faziertes Ei mit Streifen oder Flecken.

Das Töchterchen hält ihr neues Kuscheltier auf Trab,
der Sohnemann staubt Lego ab.
Der Papa freut sich übers neue Buch,
die Mama kriegt ein schickes Tuch.

Wenn man fertig ist mit dem Suchen,
gibt es warme Milch und Kuchen.

Glücklich setzt man sich an einen Tisch,
zur Feier des Tages gibt es Osterlamm statt Fisch.
Auf dem Tisch stehen Weidenkätzchen in einer Vase,
an den Zweigen hängen Eier und ein kleiner Hase.

Beim Eier färben und dem leckeren Essen,
sollte man Jesus Christus jedoch nicht vergessen,
Auferstanden ist er vor vielen Jahren,
den Osterbrauch will man seit dem bewahren.